RKW 2017 Samstag, 26. August Miteinander zum Geschenk werden.

Frisch ist es und sonnig beim Morgengebet. Das Kreuz erhält einen Glorienschein und unsere LandsArt bekommt künstlerische Züge. Jedes Kind hat im Laufe der Zeit eine ganze Menge in die Mitte gelegt und so entsteht Gemeinschaft ohne das es von innen bemerkt wird. Von aussen betrachtet, sind wir eine (laut)starke Truppe. Das Frühstück bot die gewohnte Abwechslung. Der Gesang beim vormittaglichen Zusammensein entwickelt sich „Einfach genial“. Der Bote war heute echt verpennt (Dominik) und erzählte uns vom Streit und vom Versöhnen, von Krieg und Frieden, vom evangelischen und katholischen Gedanken und was nun richtig sei: die richtige Mischung? die Verschiedenheit? die Einheit dahinter? trotz aller Verschiedenheit? Auf jedenfall brachte er wieder genau fünf Geschenkpostpakete Absender GOTT. Die Geheimnisse wurden in den Empfängergruppen gelüftet. z.B. war in einer Gruppe ein Kelch im Paket. Er ist das Zeichen für das Abendmahl, das Jesus uns als gemeinsames Mahl derer, die an ihn glauben, hinterlassen hat. Die evangelische, katholische und orthodoxe Kirchen sind sich da nicht einig, was das letztlich bedeutet. Und dennoch ist es allen ein zentraler Ausdruck des Glaubens. Der Kelch – so erzählte ich der einen Empfängergruppe – gehörte meinem Heimatpfarrer. Der ist noch vor meiner Priesterweihe gestorben ist und ihn mir vererbt hat. Ich habe diesen Kelch in meinem Ministrantendienst viele Male zum Altar getragen und jetzt seid ihr dran, erzählte ich.

Zum Mittag erwartete uns Hühnerfrikassee mit ganzen Erbsenschoten am Reis. Lecker. Diesmal hatte uns der Koch genügend Reis in die Thermoporte eingepackt. Es wird für die Teamrunde heute Nacht noch reichen, wenn Dominik, der seinen freien Tag hatte, uns eine leckere Reispfanne als Stärkung zur Nacht bereiten wird. Die Teamer benötigen diese Nachtmahlzeit, um den täglichen Energieverlust zu kompensieren.

Endlich gehen wir in die Stadt. Der Gang in die City ist aufregend. Die Protemonnaies sind noch gefüllt und für die klugen Kinder bleibt das auch so. (Die meisten waren klug.) In kleinen Gruppen erstürmen wir die Shoppingmall – sprich EDEKA – und genießen die Shipps, Eis und Fischbrötchen. Ein kleiner Markt hat sich vor der Kulturhausruine etabliert und manche nutzen das Angebot in die Ruine zu gehen und sich schon mal eine Luxuxsuite zu sichern, die in den nächsten Jahren dort im historischen Kulturgebäude entstehen. An der Zinnowitzer Seebrücke treffen sich alle Gruppen und am Strand geht´s etwas mühsam, weil erschöpft zurück. Die Wildesten nehmen am Ottostrand noch ein erfrischendes Bad und dann geht´s BackStage zur Band und BackroudChorprobe für den Gottesdienst. Der Reißer wird sicherlich, wenn beim Halleluja alle Männer HALLELUJA singen und die Mädchen und Frauen PREISET DEN HERRN. Wer singt steht, wer nicht drann ist sitzt. Ein Gemeindehalleluja Gesang zum Evangelium stellen wir uns alle sehr interessant vor. Vor allem, ob jeder/jede danach noch weiß, wer er ist, Mann oder Frau. Das wird, wenn es gelingt, sicher beim GemeindeabschlussRKWgottesdienst am 3.9.17 und 9.30 Uhr in St. Dominicus ebenfalls getestet werden. Ein paar Ohrwürmer stellen sich ein: Wir sind Kinder des Lichts … einfach genial das es dich gibt … Vater du hast uns einen Namen geschenkt …

Das Abendbrot hatte seine Aufregung, denn die Party steht auf dem Abendprogramm. Was soll ich anziehn? Muss ich noch duschen? Welche Spiele und welche Musik wird es geben. Der Andrang beim Sicherheitcheck war groß, denn es wollten alle dabeisein und nichts verpassen.

Gute Nacht lieber Gott – es war ein einfach genialer Tag – Amen.

RKW2017Samstag 26.8